Leistungen und Ablauf
Die Leistungen von Fact & Feeling sind als durchgängiges, modulares Leistungsmodell konzipiert, das Bewertung, Architekturplanung und bauliche Umsetzung in einer konsistenten Struktur miteinander verknüpft. Jede Phase ist funktional eigenständig beauftragbar und zugleich kohärent in den Gesamtprozess eingebettet.
Durch die systemische Verknüpfung von Bewertung, Planung und Umsetzung entsteht ein geschlossener Leistungszyklus, der architektonische Entscheidungen datenbasiert, nachvollziehbar und qualitätsgesichert in die gebaute Realität überführt. Die Leistungen unterstützen Betreiber, Planer und Investoren bei der strukturierten Entwicklung, der operativen Umsetzung und der langfristigen Sicherung räumlicher und gesundheitlicher Qualität.
Systematische Bewertung und analytisches Bestands-Audit
Diese Phase bildet die methodische und inhaltliche Grundlage für alle nachfolgenden Planungs- und Umsetzungsentscheidungen. Die Bewertung basiert auf einer klassifizierten, mehrschichtigen Struktur architektonischer Variablen und deren Verknüpfung mit definierten Gesundheits- und Pflegeergebnissen. Dabei werden sowohl direkte als auch indirekte Wirkungspfade berücksichtigt, einschließlich linearer und nicht-linearer Zusammenhänge sowie kaskadierender Effekte zwischen räumlichen Faktoren und gesundheitlichen Kriterien.
Die Bewertungslogik kombiniert quantitative Kennzahlen mit qualitativen Ursachenanalysen und integriert Vergleichsmaßstäbe aus wissenschaftlichen Referenzwerten und Best-Practice-Modellen. Auf diese Weise entsteht ein formaler, nachvollziehbarer Bezugsrahmen für die Bewertung der räumlichen und funktionalen Qualität einer Einrichtung
Leistungsumfang
- Erfassung von Planunterlagen, Bestandsdokumentationen und betrieblichen Informationen
- Durchführung strukturierter Vor-Ort-Begehungen und Bereichsanalysen
- Fachlicher Austausch mit Betreibern, Planern und weiteren relevanten Stakeholdern
- Klassifikation architektonischer Variablen nach Raumtyp, Nutzung, Materialität, Licht, Akustik, Luftqualität und Betriebsparametern
- Verknüpfung der Variablen mit Gesundheits- und Pflegekriterien aus den Bereichen Physis, Psychologie und Leistungsfähigkeit
- Berechnung direkter und indirekter Wirkungspfade sowie linearer und nicht-linearer Wechselwirkungen
- Durchführung von Ursachen-, Gap- und Risikoanalysen
- Quantitative und qualitative Auswertung der räumlichen Leistungsprofile
- Abgleich mit wissenschaftlichen Referenzwerten und Best-Practice-Modellen
Ergebnisse
- Strukturierter Bewertungsbericht mit bereichsspezifischen Leistungsprofilen
- Darstellung von Stärken, Defiziten und kritischen Abweichungen
- Visualisierte Priorisierung von Handlungsfeldern nach Wirkungsgrad und Dringlichkeit
- Dokumentierte Ursachen- und Wirkungszusammenhänge als Entscheidungsgrundlage
- Referenzbasierte Einordnung der Einrichtung im qualitativen Vergleich
Architekturplanung zur Optimierung
In dieser Phase werden die Ergebnisse der systematischen Bewertung in konkrete architektonische Planungsstrategien überführt. Der Fokus liegt auf der gezielten Verbesserung der identifizierten Defizite sowie der Stärkung leistungsrelevanter Raumqualitäten. Die Planung folgt einer konsistenten Vorgehensweise, in der gestalterische, funktionale und technische Maßnahmen direkt aus den priorisierten Bewertungsergebnissen abgeleitet werden.
Die Architekturplanung berücksichtigt sowohl die räumliche Organisation als auch betriebliche Abläufe, regulatorische Rahmenbedingungen und nutzerspezifische Anforderungen. Dadurch wird sichergestellt, dass die entwickelten Konzepte nicht nur gestalterisch, sondern auch funktional und betrieblich wirksam sind.
Leistungsumfang
- Entwicklung von räumlichen und funktionalen Planungskonzepten auf Basis der priorisierten Handlungsfelder
- Erstellung von Entwurfszeichnungen, Funktionsschemata und Flächenkonzepten
- Aufbau von 3D-Modellen und Visualisierungen zur Darstellung der geplanten Maßnahmen
- Ausarbeitung technischer und baulicher Maßnahmenvorschläge
- Abstimmung der Planung mit betrieblichen Abläufen, Nutzungsanforderungen und regulatorischen Vorgaben
- Koordination mit Fachplanern und externen Projektbeteiligten
- Iterative Anpassung der Planung auf Grundlage von Rückkopplungen und Bewertungsergebnissen
Ergebnisse
- Konsistentes architektonisches Planungskonzept mit klarer Maßnahmenstruktur
- Entwurfsunterlagen und Visualisierungen zur Entscheidungsunterstützung
- Technisch und funktional abgestimmte Maßnahmenpläne
- Dokumentierte Nachvollziehbarkeit zwischen Bewertungsergebnissen und Planungsentscheidungen
Fachliche Baubegleitung und Qualitätssicherung
Diese Phase stellt die Verbindung zwischen Planung und realisierter Bauausführung her. Ziel ist die Sicherstellung, dass die in der Bewertung und Planung definierten Qualitäts- und Gesundheitskriterien in der baulichen Umsetzung konsistent eingehalten werden. Die Baubegleitung folgt einer systematischen Kontroll- und Rückkopplungslogik, in der Abweichungen strukturiert erfasst und in den Bewertungsrahmen zurückgeführt werden.
Die Qualitätssicherung dient sowohl der technischen Überprüfung der Ausführung als auch der inhaltlichen Sicherstellung der gesundheits- und nutzungsbezogenen Zielsetzungen der Maßnahme.
Leistungsumfang
- Fachliche Begleitung der Bauausführung in relevanten Projektphasen
- Prüfung der Übereinstimmung zwischen Ausführungsplanung und baulicher Realisierung
- Dokumentation von Abweichungen und baulichen Besonderheiten
- Abstimmung mit ausführenden Unternehmen und Projektbeteiligten
- Rückkopplung der Umsetzungsdaten in den Bewertungs- und Qualitätsrahmen
- Unterstützung bei Abnahmen und Qualitätsprüfungen
Ergebnisse
- Dokumentierte Qualitätssicherungsberichte
- Nachweis der Übereinstimmung zwischen Bewertung, Planung und Umsetzung
- Aktualisierte Leistungsprofile der realisierten Maßnahme
- Verlässliche Grundlage für zukünftige Optimierungen und kontinuierliche Weiterentwicklung

