Fact & Feeling bringt eine neue Steuerungsintelligenz in Gesundheitseinrichtungen
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Gesundheitseinrichtungen aus unterschiedlichen Bereichen mit spezifischen Anforderungen bestehen, muss die Steuerlogik flexibel auf wechselnde Raumkontexte und Nutzungssituationen reagieren. Unsere IoT-Lösung ermöglicht genau das – automatisch, prioritätsgesteuert und gesundheitsorientiert. Kernprinzipien unserer Steuerlogik:
Konfliktsensible und prioritätenbasierte Entscheidung
Maßnahmen zur Verbesserung der Innenraumqualität wirken oft nicht isoliert, sondern beeinflussen mehrere Umgebungsfaktoren gleichzeitig. Damit eine automatische Steuerung gesundheitlich sinnvoll agieren kann, muss sie bewerten, welche Faktoren im konkreten Nutzungskontext vorrangig behandelt werden sollen. Diese Entscheidungslogik ist vollständig anpassbar: Einrichtungen können für jeden Raumtyp, jede Tageszeit oder Betriebsphase eigene Prioritäten für CO₂, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lärm, Licht u. a. definieren. Das System wendet diese Regeln zuverlässig an – automatisch, nachvollziehbar und flexibel. Unsere Steuerlogik erkennt potenzielle Zielkonflikte zwischen den beteiligten Faktoren und wählt automatisch die Maßnahme mit dem geringsten negativen Einfluss – basierend auf den individuell gesetzten Gesundheitsprioritäten.
Kontextbewusste Steuerung
Die Anforderungen an Raumklima und Umweltbedingungen unterscheiden sich je nach Nutzungssituation deutlich. Unsere Steuerlogik berücksichtigt daher automatisch relevante Kontexte wie Tageszeit, Raumtyp, Nutzungssituation oder saisonale Bedingungen. Ob Patientenschlaf, Therapieeinheit oder Büroarbeit – das System passt sein Verhalten dynamisch an. So wird vermieden, dass z. B. während der Nachtruhe kalte Außenluft oder störende Geräusche durch automatisierte Maßnahmen ausgelöst werden.
Transparente Entscheidungswege
Auch bei automatisierter Steuerung bleibt Nachvollziehbarkeit ein zentraler Faktor. In Situationen, in denen mehrere Optionen gleichwertig erscheinen oder ein Eingriff nicht eindeutig vorteilhaft ist, informiert das System aktiv und gibt Handlungsspielräume. Nutzer:innen können über eine Benachrichtigung in den Entscheidungsprozess eingebunden werden – etwa um zu wählen, ob bei kritischem CO₂-Wert trotz niedriger Außentemperatur gelüftet werden soll. So bleibt die Kontrolle jederzeit nachvollziehbar und nutzerzentriert.
Ergebnis
Eine intelligente Steuerung der Innenraumqualität, die individuell konfigurierbar ist, Gesundheitskriterien respektiert und sich dynamisch an unterschiedliche Nutzungsszenarien anpasst – von der Pflege über Therapie bis zur Verwaltung.

